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Eignung
Durch Nässe wird ein Lehmbau schnell beschädigt, oberflächliche Feuchtigkeit dagegen richtet keinen Schaden an. Daher ist es in Klimazonen mit viel Regen erforderlich, die Außenwände durch geeignete Schalung aus Holz oder entsprechende Dachüberstände zu schützen und für Drainage des umgebenden Geländes zu sorgen. Lehmwände sollten stets eine Steinschicht oberhalb des Erdreichs mit aufliegender Trennlage besitzen, um nicht Nässe aus dem Boden ziehen zu können.
In trockenen Gebieten sind Lehmgebäude sehr dauerhaft. Sie sind traditionell in mittleren Osten, in Nordafrika, in Spanien (Mudejar-Architektur), bei den Pueblo-bauenden Indianern Nordamerikas und in den Anden in Gebrauch.
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